Interview mit dem inneren Dämon „Selbstzweifel“

Heute habe ich einen alten Bekannten zu Gast – jemand, den vermutlich jeder von uns schon einmal getroffen hat. Mal taucht er in kurzen Momenten auf: „Bin ich wirklich gut genug?“ und manchmal lässt er richtig schwere Gewitter aufziehen.

Begrüßen wir: Den Selbstzweifel!


Steckbrief

  • Name: Herr Selbstzweifel
  • Spezialgebiet: An allem rütteln, was wir tun oder vorhaben.
  • Typische Sprüche: „Das klappt garantiert nicht!“ – „Andere können das eh besser.“ – „Am besten lässt du es gleich ganz bleiben.“
  • Stärken: Er ist sehr ausdauernd, findet immer ein Schlupfloch und erwischt uns oft genau dann, wenn wir mutig sein wollen.
  • Geheime Mission: Uns dazu bringen, unsere Fähigkeiten zu prüfen, Klarheit zu schaffen und uns innerlich zu stärken.

Das Interview

Frage 1: Herr Selbstzweifel, wie sind Sie eigentlich in mein Leben gekommen?

„Oh, das war ganz einfach. Ich schleiche mich meistens dann ein, wenn du etwas Neues wagst: eine Entscheidung, einen Schritt nach vorne, etwas Unbekanntes. Ursprünglich war ich ein Schutzmechanismus – eine Stimme, die fragt: ‚Bist du vorbereitet?‘. Ich wollte verhindern, dass du zu schnell läufst und stolperst.“


Frage 2: Und was wollen Sie eigentlich erreichen?

„Ich will dich prüfen. Ich will, dass du dir sicher bist. Dass du nicht blindlings rennst, sondern überlegst. Ich bin sozusagen dein eingebautes Warnsystem. Ich will, dass du dich fragst: Wo bin ich überzeugt von meiner Schwäche? Und dann erkenne, dass deine Schwäche ein Irrtum ist!“


Frage 3: Warum machen Sie mir das Leben so schwer?

„Weil es anders nicht geht. Würde ich dir meine Message als freundlichen Streichelzoo servieren, würdest du mich gar nicht beachten. Ich muss unbequem sein, damit du innehältst und hinschaust. Ich beschreibe schließlich ein wichtiges Problem. Wenn du also spürst, dass ich dich kneife, dann ist das mein Zeichen für dich: Hier ist etwas, das deine Aufmerksamkeit braucht.“


Frage 4: Was würden Sie sich von mir wünschen?

„Dass du mich nicht sofort verurteilst. Hör mir lieber zu. Frag dich: Was will er mir diesmal zeigen? Oft geht es um etwas, das du noch nicht siehst – eine Unsicherheit, ein unbewusster Wunsch nach Sicherheit, ein Bereich, wo du wachsen kannst.“


Frage 5: Was ist Ihre geheime Stärke?

„Ich bringe dich in Bewegung. Viele deiner größten Entwicklungen begannen erst, weil ich dir das Leben schwer gemacht habe. Ich zwinge dich dazu, dich zu beweisen – und genau darin liegt meine Kraft.“

Übung für dich

Schreib deinen eigenen Selbstzweifel heute einmal an. Aber richtig mit Papier und Stift. Schreib die Frage auf: „Was willst du mir zeigen? Welche meiner Gedanken sind zu giftig?“ – und höre ehrlich hin. Notiere dann alles, was dir spontan in den Sinn kommt. Vielleicht steckt hinter deinem Zweifel ein Impuls, der dich klarer, stärker und mutiger macht, als du es bisher gedacht hast.

Du möchtest selbst mal einem echten Dämon begegnen und der Dunkelheit ins Auge blicken? Du willst erkennen, welches Licht sich hinter der Fassade verbirgt? Dann mache ich genau das für dich möglich – in meinem Coaching-Special: Inner Demon Meeting.

Hast du gewusst, dass Selbstzweifel eigentlich gute Absichten verfolgen? Kommentiere gerne mal, in welcher Situation sich dieses Gefühl von Zweifel zuletzt bei dir eingeschlichen hat.

Weißt du was – mich hat Herr Selbstzweifel zuletzt erwischt, als ich dieses Buch geschrieben habe. 😉


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